Ingolstadt

History meets culture meets mobility

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Waldstraße

Gonzalo Gutierrez (ES), Adrià Escolano Ferrer (ES), Álvaro Carrillo Eguilaz (ES)

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Ankauf

Re-connect – alte Formen neue Lebensweisen

Jo-Niklas Dodoo (DE), Erol Slowy (DE)

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Engere Wahl

Thrive

José Maria Bernal García (ES), Francisco Serrano Moreno (ES), Raul López Lopez (ES), Juan M. Sanchez Muñoz (ES)
Mitarbeit:
Marina Álvarez Auriguiberry (ES), Carlos Valderrama Lozano (ES)

Rollercoaster

Tomas Ghisellini (IT)
Mitarbeit:
Carmelo Gagliano (IT), Andrea Bit (IT), Giovanni Carlo Gentili (IT), Alessandro Esposito (IT), Lucrezia Alemanno (IT)

INN Ingolstadt Netzwerk

Ulli Heckmann (DE), Max Reinhardt (DE)

Standort

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Standortkurzbeschreibung

Kategoriearchitektonisch / städtebaulich / landschaftsarchitektonisch / verkehrlich / soziologisch
Team-RepräsentantArchitekt / Stadtplaner / Verkehrsplaner / Landschaftsarchitekt
Standortnördliche Altstadt
Einwohnerca. 130.000
Betrachtungsraumca. 42 ha
Projektgebiet6,4 ha
StandortvorschlagStadt Ingolstadt
GrundstückseigentümerStadt Ingolstadt, Freistaat Bayern
Art der BeauftragungStädtebaulicher Rahmenplan / Vorprojekt

Was kann der Standort zur Adaptable City beitragen?

Vorrangiges Ziel ist eine nachhaltige und ressourcenschonende Stärkung der Altstadt. Auf Fragestellungen zur Mobilität, Frequenz, Öffentlichkeit sowie Nachhaltigkeit im Sinne von Kreativität, Gesundheit und Gemeinwohl gilt es zukunftsfähige Antworten zu finden, um drohenden Monostrukturen und Trading- Down-Effekten gegenzusteuern. Gesucht wird eine Konzeption, die unterschiedliche Akteure aus allen Gesellschafts- und Altersgruppen an der Nutzung von Räumen beteiligt, eine Identität für den Ort schafft und eine bedarfsgerechte Nutzungsmischung zulässt. Es gilt, die Altstadt als historisch bedeutenden Stadtraum weiter zu entwickeln und einen anpassungsfähigen Lebensraum zu schaffen, welcher sich den geänderten und sich immer schneller wandelnden Rahmenbedingungen anpasst.

Strategische Ziele

Ingolstadt verfolgt das städtebauliche Leitbild einer kompakten Stadt, basierend auf den historischen, naturräumlichen und verkehrlichen Gegebenheiten. Die historische Altstadt bildet mit ihrer Vielfalt den Mittelpunkt und das kulturelle Zentrum Ingolstadts. Mit dem Ziel der Innenentwicklung sollen die Identität und der Erlebniswert der Stadt verbessert, die Funktion Ingolstadts als Oberzentrum gestärkt und mit der Ressource Boden sparsam umgegangen werden. Das Zentrum Ingolstadts als Wohnstandort zu stärken bedeutet auch, ein attraktives Umfeld zu schaffen und den öffentlichen Raum zu qualifizieren und gemeinbedarfsorientierte Nutzungen mit kulturellem Schwerpunkt zu etablieren.

Standort

Das Planungsareal liegt im Zentrum Ingolstadts und markiert den nördlichen Eingang zur historischen Altstadt. Der Betrachtungsraum umfasst den nördlichen Altstadtbereich entlang der Harderstraße und den Kreuzungsbereich Oberer Graben von der Harderbastei über den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) bis zur Wunderlkasematte am Unteren Graben. Charakteristisch für dieses Altstadtquartier ist eine geschlossene Blockrandbebauung mit meist giebelständigen Gebäuden und zwei bis drei Vollgeschossen. Die kleinteilige mittelalterliche Baustruktur wird partiell durch großmaßstäbliche unter Denkmalschutz stehende Militärbauten wie die im 14. Jahrhundert errichtete Harderbastei und Wunderlkasematte unterbrochen.

Ortspezifischer Bezug zu Thema und Standortkategorie

Die Harderstraße, wichtiger Stadtzugang zur historischen Altstadt, zeigt erste Trading-Down-Effekte, denen entgegengewirkt werden soll. Über die Harderstraße erfolgt die verkehrliche Erschließung der Altstadt zu Lasten eines fußgängerfreundlichen atmosphärischen Straßenraumes. Im Vordergrund steht die Konfiguration von Straßen zu städtischen Lebensräumen, für alle Bewohner nutzbar, und damit die Entwicklung eines vernetzten Mobilitätskonzeptes, welches Barrieren verhindert bzw. abbaut. Da sich die Bevölkerung nach Zahl und Struktur verändert, sind neue Ansprüche zu integrieren und ein entsprechender Umgang mit dem öffentlichen Raum zu generieren, welcher sich ändernden Rahmenbedingungen gerecht wird. Neben der Erstellung eines kreativen Mobilitäts- und Gestaltungskonzeptes für den öffentlichen Raum Harderstraße, ist im Bereich Unterer/Oberer Graben für die Baudenkmäler Harderbastei und Wunderlkasematte über den Standort des Zentralen Omnibusbahnhofes eine thematische Querverbindung zu schaffen. Gesucht wird eine Konzeption, die unterschiedliche Akteure aus allen Gesellschafts- und Altersgruppen an der Nutzung von Räumen beteiligt, eine Identität für den Ort schafft sowie eine bedarfsgerechte Nutzungsmischung zulässt und somit eine eigene Strahlkraft und Dynamik entwickelt. Neben dem Wunsch nach einer Aufwertung des Straßenraums besteht das Ziel, gemeinbedarfsorientierte Nutzungen mit kulturellem Schwerpunkt zu etablieren und vorhandene Flächenpotenziale im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung unter dem Motto „Ingolstadt – lebenswert 2025“ zu nutzen.