Selb

nördliche Innenstadt

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ZK 977 catalog for dwelling on the time

Julio De La Fuente (ES), Natalia Gutierrez (ES), Álvaro Martín Fidalgo (ES), Arantxa Ozaeta Cortázar (ES), Alberto Amoros (ES), Jose Amoros (ES), Eduardo Barcelo (ES), Álvaro Lorente (ES), Javier Castillo (ES), Celia Garcia (ES), Ramon Francos (ES), Jorge Chico (ES), Iker Gomez (ES), Mateo Borsetti (IT), Maria Navascues (ES), Javier Pinilla (ES), Monica Hernandez (ES), Daniel Perez (ES), Esther Carranza (ES), Belen Lopez (ES)

Ankauf

PO 001 Luxus der Leere

Susanne Pietsch (DE), Hannes Ochmann (DE)

Engere Wahl

BO 573 PUNKT UND LINIE ZU FLÄCHE

Emilie Bonnetblanc (FR), Giacomo Bongiorno (IT), Thomas Bormann (DE)

BY 123 selb_ständig bewegt

Stephan Häublein (DE), Johannes Müller (DE), Daniel Dörr (DE), Stefan Berger (DE), Robert Augustin (AT)

IB 290 Green City

Denis Andernach (DE), Moritz Alken (DE), Nicolas Bahnemann (DE), Tassya Rauch (DE), Philipp Reichelt (DE), Achim Widjaja (DE)

MA 683 CROSSOVER

Sarina Arnold (DE), Patricia Costantini (DE), Marita Zinth (DE)

Standort

Einwohner17.500
Betrachtungsgebiet11 ha
Projektgebiet1,3 ha

THEMA

Die von Schrumpfung und Überalterung betroffene Stadt Selb soll durch eine Neuordnung der nördlichen Innenstadt Wohn- und Freiraumqualitäten erhalten, die diese Thematik entwurflich mit einbeziehen: die Gewährleistung von Mobilität, barrierefreie Erschließung, sowie ein abgestimmtes Programm kultureller Einrichtungen sind Teil der städtebaulichen Anforderungen. Insbesondere wird Wert auf ein umfassendes Freiraumkonzept gelegt, das einzelne städtische Bereiche miteinander verknüpft und der Stadt neue Qualitäten für Fußgänger bietet. So ist für das Areal ein schlüssiges Verkehrskonzept zu entwerfen, das wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist und den ruhenden Verkehr berücksichtigt. Der architektonische Teil des Entwurfs beinhaltet sowohl den Umbau vorhandener Wohnungen nach behindertengerechten Standards, als auch die Planung kostengünstiger neuer Haustypen, die in innovativer Art und Weise barrierefreies Wohnen, sowohl für junge Familien, als auch für ältere oder behinderte Menschen ermöglichen. Die Gestaltung des Wohnumfelds und eine Differenzierung der Außenräume ist wichtiger Bestandteil.

AGGLOMERATION

Die Stadt Selb liegt im Norden Bayerns an der Grenze zu Tschechien. Wirtschaftlich durch die Porzellanindustrie dominiert, erlitt sie Mitte der 90er Jahre durch eine Absatzkrise der keramischen Industrie eine drastische Zäsur in der Stadtentwicklung: die Beschäftigtenzahl sank um 19 %, die Einwohnerzahl um 9 % (Tendenz sinkend). Die Arbeitslosenrate von 10 % wird begleitet von Überalterung (42 % älter als 50 Jahre). Zentrales städtebauliches und wirtschaftliches Ziel ist daher die nachhaltige Stadtentwicklung unter Berücksichtigung des demografischen und wirtschaftlichen Wandels.

BETRACHTUNGSGEBIET

Das Wettbewerbsgebiet befindet sich in der nördlichen Innenstadt. Die zentrale Lage bietet ein hohes Potenzial an Wohnqualitäten gerade für ältere Personen. Die bereits vorhandenen kulturellen Einrichtungen wie auch die Verkehrsinfrastruktur bilden die idealen Voraussetzungen für den Ausbau zu einer barrierefreien Stadt mit attraktiven Freiräumen, sozialen Einrichtungen und einem kulturellen Angebot, welches Aktivität und Kommunikation fördert. Auf der Grundlage des integrierten Stadtentwicklungskonzepts der Stadt Selb ist eine Umgestaltung von Straßen, Plätzen, Verkehrs- und Grünanlagen vorgesehen.

PROGRAMM
Ökonomisch sinnvolle Ausweisung von Verkehrsflächen; Aufwertung des öffentlichen Raums und Schaffung von stadträumlichen Qualitäten mit Schwerpunkt auf der Entwicklung eines barrierefreien Wohnumfeldes.

PROJEKTGEBIET

Im Planungsgebiet ergibt sich erhebliches Konfliktpotenzial durch die Altlasten einer aufgelassenen Bahntrasse, versiegelte Parkplatzflächen in unmittelbarer Nähe. Auch die in direkter Nachbarschaft zu Autoreparaturwerkstätten angesiedelte Wohnnutzung, leer stehende Gewerbe- und Wohnflächen und unattraktive Einblicke in die Freiräume der angrenzenden Wohnbebauung machen eine umfassende Aufwertung des Umfelds nötig, um die von der Stadt vorgesehene Nutzung als attraktives Wohnquartier zu ermöglichen.

PROGRAMM
Umbau bereits vorhandener Wohnstrukturen zu qualitätvollen, altengerechten Wohneinheiten; Kostengünstige Neubebauung unter der Prämisse des barrierefreien Wohnens; Entwicklung neuer Wohnkonzepte für Senioren und Behinderte.