
readymade Park
Drei Galerien an den Rändern des neuen Landschaftsparks wirken als raumbildende Kanten, die den Freiraum fassen und erlebbar machen. Der zentrale Grünbereich um die Obstwiesen bleibt als extensiver
Landschafts- und Erholungsraum bestehen. readymade Völkl-Hallen Das Areal wird optisch und funktional durch einfache Mittel aufgewertet. Ein Eingangsbaukörper mit Veranstaltungssaal und angeschlossenem Parkhaus sowie
neue Atelierwohnungen ergänzen städtebaulich die vorhandene Bausubstanz.
readymade Wohnungsbau
Eine Plattform für unterschiedliche Wohnungsbauszenarien definiert durch die Bündelung der Erschließung eine klare Nachbarschaft, die sich zum Grünraum hin orientiert und somit ein exklusives Wohnen im Park ermöglicht.
MASTERPLAN UND SANIERUNG
Drei sukzessiv zu realisierende Wohninseln liegen im Südpark und bilden nach innen differenzierte Nachbarschaften, nach außen ist jede Einheit über einen privaten Grünraum direkt zum Park orientiert.
Ein kompaktes Gebäudemodul deckt das Spektrum unterschiedlicher Wohnformen und -größen ab und läßt auch kombinierte Wohnformen zu.
Das Besondere des Ensembles der Völkl-Hallen liegt in seiner zeitlichen Einordnung als „noch nicht wirklich alt“ und „nicht mehr aktuell“. Der offene Charakter des „as found“ soll so weit wie möglich erhalten bleiben. Die Völkl-Hallen sollen nicht konventionell „durchsaniert“ werden. Dem widerspricht auch nicht eine beispielsweise umfassende Sanierung bei Teilstücken der Hallen. Altes und Neues können nebeneinander
stehen, um den dynamischen Entwicklungsprozess anschaulich zu machen. Allerdings bedingt dies eine differenzierte und kalkulierte Planung vor der Frage, wo jeweils wie welche Maßnahmen durchgeführt werden. Grundlage des Sanierungskonzeptes und der Kosten ist eine Ertüchtigung der Gebäudehülle nach mittlerem Standard. Da für die gesamten Hallen die Nutzungen noch völlig offen sind, werden die Sanierungskosten der
Bauteile je nach Nutzungsszenario vergleichend höher oder niedriger angenommen. Neben dem Masterplan 2008 für das gesamte Wettbewerbsgelände umfasste das Sanierungskonzept 2009 für das Ensemble der Völkl-Hallen (etwa 16.000 m2) das komplette Gebäudeaufmaß, die architektonische und bautechnische Bestandsaufnahme, ein energetisches Sanierungskonzept sowie beispielhafte Nutzungsszenarien.